Donnerstag, 24. Juli 2014

Cazador tanto cazó… [poemas en comparanza]

L’amour est un oiseau rebelle - Bizet, ópera Carmen
(post sugerido por m.m. voet y a ella dedicado]




Romance de Alfonsina  Storni

Cazador alto y tan bello
como en una tierra no hay dos,

se fue de caza una tarde

por los campos del Señor.

Seguro llevaba el paso,
listo el plomo,

el corazón repicando,

la cabeza erguida y dulce la voz.

Bajo el oro de la tarde,
tanto el cazador cazó,

que finas lágrimas rojas

se puso a llorar el sol…

Cuando volvía cantando
suavemente a media voz,

desde un árbol enroscada,

una serpiente lo vio.

Iba a vengar a las aves;
mas, tremendo, el cazador

la cabeza le cortó.

Pero aguardándolo estaba
a muy pocos pasos yo…

Lo até con mi cabellera

y dominé su furor.

Ya maniatado le dije:
-Pájaros matasteis vos,

yo voy a tomar venganza

ahora que mío sois…

Más no lo maté con armas,
le di una muerte peor:

¡lo besé tan dulcemente

que le partí el corazón!

Cazador, si vas de caza
por los montes del Señor,

teme que a pájaros venguen

hondas heridas de amor.



ca

L’amour est un oiseau rebelle - Bizet, ópera Carmen

L'amour est un oiseau rebelle
Que nul ne peut apprivoiser

Et c'est bien en vain qu'on l'appelle

S'il lui convient de refuser

Rien n'y fait, menaces ou prières

L'un parle bien, l'autre se tait :

Et c'est l'autre que je préfère
Il n'a rien dit mais il me plaît
L'amour ! L'amour ! L'amour ! L'amour !


L'amour est enfant de Bohême
Il n'a jamais, jamais connu de loi

Si tu ne m'aimes pas, je t'aime

Si je t'aime, prends garde à toi !

Si tu ne m’aimes pas

Si tu ne m’aimes pas, je t’aime !

Mais, si je t’aime
Si je t’aime, prends garde à toi !


L'oiseau que tu croyais surprendre
Battit de l'aile et s'envola ...

L'amour est loin, tu peux l'attendre

Tu ne l'attends plus, il est là !

Tout autour de toi, vite, vite

Il vient, s'en va, puis il revient...

Tu crois le tenir, il t'évite
Tu crois l'éviter, il te tient
L'amour ! L'amour ! L'amour ! L'amour !


L'amour est enfant de Bohême
Il n'a jamais, jamais connu de loi

Si tu ne m'aimes pas, je t'aime

Si je t'aime, prends garde à toi !

Si tu ne m’aimes pas

Si tu ne m’aimes pas, je t’aime !

Mais, si je t’aime
Si je t’aime, prends garde à toi !

Freitag, 18. Juli 2014

TAN LEJOS Y TAN CERCA 1 - So fern, so nah - Film von WIM WENDERS


Nota: Este video contiene la primera parte del film de WIM WENDERS titulado Tan lejos, tan cerca - cuyo 2º tramo se publica en este mismo sitio bajo el link https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=6533749213827340789#editor/target=post;postID=6446332502318468384;onPublishedMenu=allposts;onClosedMenu=allposts;postNum=1;src=postname 

The angel in "Faraway So Close" (more a companion piece than a sequel to "Wings of Desire") longs to be human to see through man's eyes and discover why human beings find it so difficult to experience the spiritual.
The angel reborn into a physical body learns the harsh lessons of life: humans can barely see beyond their own physical bodies much less glimpse the spiritual world; time passes quickly and often leaves one behind in the dust without anyone noticing or caring; and the bitterness of loneliness is a terrible thing. This is in direct contradistinction to the angel in "Wings of Desire." That angel finds joy and satisfaction in love, work and family.
Wenders, therefore, brilliantly shows us both sides of the human coin. The postive side is reflected in "Wings of Desire" and represent love and growth and the negative side is reflected in "Faraway So Close" and signify loneliness and decay. Although "Faraway So Close" sacrifices the originality that "Wings of Desire" offered us, it makes up for it by completing the human picture; for "Wings of Desire" and this film form a complete and compelling whole.
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In weiter Ferne, so nah! ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1993 von Regisseur Wim Wenders. Der Film ist die Fortsetzung des Films Der Himmel über Berlin.
Der Engel Cassiel ist traurig darüber, dass er als ein Unsterblicher die Menschen wegen ihrer Sorgen nur trösten kann, anstatt aktiv in ihr Schicksal eingreifen zu können, ohne selbst ein Mensch zu werden. Seinem Freund Damiel widerfuhr dies, so dass er ihn alleine seines Weges ziehen lassen musste. Cassiel wandert umher und lässt die Zeit verstreichen, bis die Berliner Mauer fällt. Er rettet ein Mädchen, die kleine Raissa, die das Gleichgewicht verloren hat und vom Balkon fällt, und wird danach, ohne dass er sich dies gewünscht oder gewollt hatte, ebenfalls zum Menschen.
Cassiel geht nun durch Berlins Straßen und beobachtet die Menschen. Ihn bedrückt die lieblose Geschäftigkeit der Menschen, doch dann trifft er auf seinen alten Freund Damiel, der mittlerweile zu einem lebensfrohen Pizzabäcker geworden ist, und seine Frau, die Hochseilakrobatin Marion, die dem sich überflüssig vorkommenden Cassiel Zuversicht einflössen und ihm helfen will, sich auf Erden als Mensch einzuleben. Aber Cassiel spürt seine Hilflosigkeit und fühlt sich überflüssig. Auf Schritt und Tritt wird er von Emit Flesti (Ein Ananym das rückwärts gelesen lautet: „Time Itself“, deutsch: die Zeit selbst), einer zynischen Gestalt, verfolgt, der seine verstreichende Lebenszeit verkörpert. Cassiel wird obdachlos; er ist ein gefallener Engel.
Die Dialoge in „Der Himmel über Berlin“ (1987) stammten von Peter Handke. Die Worte der Engel aus „In weiter Ferne, so nah!“ stammen von Ulrich Zieger, einem jungen Dichter aus Berlin. Ansonsten weiß ich nichts über Ulrich Zieger. Aber ich glaube nicht an seine Poesie.
Das Drehbuch zu diesem Film aber stammt nicht nur von Zieger, sondern auch von Wim Wenders. Es erzählt davon, wie der Engel Cassiel (Otto Sander) unter die Menschen kommt, wie er seinen alten Freund Damiel (Bruno Ganz) besucht, der mittlerweile die Pizzeria „Casa dell’ Angelo“ betreibt, wie er sich in die Machenschaften des Waffen- und Pornofilmhändlers Baker (Horst Buchholz) verstrickt und wie er schließlich im Kampf gegen das Böse sein kurzes Erdenleben wieder verliert. Es handelt von einem alten Chauffeur (Heinz Rühmann), einem traurigen Privatdetektiv (Rüdiger Vogler), einem freundlichen Musiker (Lou Reed), einem nachdenklichen Staatsmann (Michail Gorbatschow) und einem Mann namens Emit Flesti (Willem Dafoe), dessen Namen man rückwärts lesen muß: time itself. Die Geschichte, die so entsteht, ist wie ein endloser Feiertag: Allerheiligen und Allerseelen auf einmal. Und so ist auch der Film.
Die Bilder-Moral schließlich, jene Religion des „reinen Blicks“, die Wenders diesmal so lauthals predigt wie nie zuvor, kehrt sich am Ende gegen ihn. Eine Szene wie die, in der Otto Sander das Filmlager von Horst Buchholz mit einer geballten Ladung in die Luft sprengt und dabei eine Rolle Film als Lunte verwendet, trifft nicht die Feinde des Kinos, sondern ihren Erfinder. Wer sich solche Bilder ausdenkt, der ist nicht rein und milde, sondern zornig und verzweifelt. Das ist nicht schlimm, wenn man kein Prophet sein will. Für Wim Wenders aber ist es fatal.
Peter Handke, der ein feierlicher, aber kein scheinheiliger Dichter ist, hat letztes Jahr in einer kleinen Rede beklagt, daß das Kino sich immer mehr in fanatische Film-Sekten aufspalte und dadurch den letzten Schein seiner Allgemeingültigkeit verliere. Mit „In weiter Ferne, so nah!“ ist Wim Wenders zum Anführer seiner eigenen Sekte geworden. Einen „Film für die Deutschen“ wollte er drehen, aus nächster Nähe und mit den besten Absichten. Noch nie war er uns so fern.
 Jedoch beginnt für Cassiel bald ein neuer Lebensabschnitt: Er rettet den Geschäftsmann Tony Baker vor der Mafia, die einen Anschlag auf ihn verüben wollte. Zum Dank macht Tony Baker Cassiel zu seinem Partner. Doch bald stößt Cassiel auf Tonys dunkle Vergangenheit: NationalsozialismusPornographie und schmierige Waffengeschäfte. Er ist zutiefst enttäuscht, fällt jedoch nicht in ein Loch, sondern plant eine raffinierte Aktion, um Tony das Handwerk zu legen.
Zusammen mit seinen Freunden, Damiel, Peter Falk, Marion und ihren Artisten, plant er, Tonys geheimes unterirdisches Lager unter dem Flughafen Tempelhof in Berlin zu zerstören. Auch der düstere Emit Flesti unterstützt Cassiel dabei, da er weiß, dass dessen Lebensuhr so gut wie abgelaufen ist. Das Vorhaben gelingt, doch wenig später findet Cassiel den Tod. Flesti hatte zuvor erklärt, es sei seine Mission, Cassiel klarzumachen, dass er nicht zu den Menschen gehört. Während seine Freunde noch um ihn trauern, spürt Damiel, dass Cassiel weiter existiert und bei ihm ist.
Nach zehn Jahren Pause trat in diesem Film die deutsche Filmlegende Heinz Rühmann mit 91 Jahren zum letzten Mal vor die Kamera.  http://de.wikipedia.org/wiki/In_weiter_Ferne,_so_nah
·         U2 steuerten für den Soundtrack das Lied Stay (Far Away, So Close!) bei, das im Original auf ihrer CD Zooropa enthalten ist.
·         Während des Abspanns erklingt das Stück Cassiel's Song von Nick Cave, der für den Film auch das Lied Faraway, so close! beitrug.

TAN LEJOS Y TAN CERCA 2 - So fern, so nah - Film von WIM WENDERS



Nota:  Ver la 1ª parte de este film en este mismo sitio, bajo el link https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=6533749213827340789#editor/target=post;postID=2556037471521400475;onPublishedMenu=allposts;onClosedMenu=allposts;postNum=0;src=link

Wings of Desire (Der Himmel über Berlin) - Damiel (Bruno Ganz) and Cassiel (Otto Sander) are angels who watch over the city of Berlin. They don't have harps or wings (well, they usually don't have wings) and they prefer overcoats to gossamer gowns. But they can travel unseen through the city, listening to people's thoughts, watching their actions and studying their lives. While they can make their presence felt in small ways, only children and other angels can see them. They spend their days serenely observing, unable to interact with people, and they feel neither pain nor joy. One day, Damiel finds his way into a circus and sees Marion (Solveig Dommartin), a high-wire artist, practicing her act; he is immediately smitten. After the owners of the circus tell the company that the show is out of money and must disband, Marion sinks into a funk, shuffling back to her trailer to ponder what to do next. As he watches her, Damiel makes a decision: he wants to be human, and he wants to be with Marion, to lift her spirits and, if need be, to share her pain.Wim Wenders' Wings of Desire is a remarkable modern fairy tale about the nature of being alive. The angels witness the gamut of human emotions, and they experience the luxury of simple pleasures (even a cup of coffee and a cigarette) as ones who've never known them. From the angels' viewpoint, Berlin is seen in gorgeous black-and-white -- strikingly beautiful but unreal; when they join the humans, the image shifts to rough but natural-looking color, and the waltz-like grace of the angels' drift through the city changes to a harsher rhythm. Peter Falk appears as himself, revealing a secret that we may not have known about the man who played Columbo, and there's also a brief but powerful appearance by Nick Cave & the Bad Seeds. Wings of Desire hinges on the intangible and elusive, and it builds something beautiful from those qualities. http://www.allmovie.com/movie/wings-of-desire-v54797   Ver post sobre este film en http://arielrodo.weebly.com y video del film completo en http://vimeo.com/13207279 

Faraway, so close - Wim Wenders revisits his masterpiece Der Himmel Uber Berlin in this film which picks up several years after the original left off. Cassiel (Otto Sander) is an angel who watches over the lives of the people of recently reunified Berlin with Raphaella (Nastassja Kinski). Damiel (Bruno Ganz), Cassiel's former partner who opted to return to the land of the living in the first film, now lives happily as a pizza chef with the woman he loved and married, circus performer Marion (Solveig Dommartin). While angels are forbidden to directly intervene in the lives of humans, Cassiel impulsively breaks this rule when a little girl falls from the balcony of an apartment block, and he swoops down to catch her. Suddenly made flesh and blood, Cassiel has earned the enmity of Emit Flesti (Willem Dafoe), a sort of overseer of the angels on the physical plane. Emit makes it his business to make things difficult for Cassiel now that he's living among the humans, and after a period of alcoholism and imprisonment, Cassiel finds himself working for gangster Tony Baker (Horst Buchholz), who distributes weapons and pornography on the black market. However, Cassiel has a change of heart and decides to destroy Tony's stockpile in a bid to make the world a better place. Peter Falk, who played himself in Der Himmel Uber Berlin, makes a return appearance when a gallery shows the sketches that he was making in the first film; rock singerLou Reed and former Soviet president Mikhail Gorbachev also appear as themselves.    Sus protagonistas:

Otto Sander, Bruno Ganz, Nastassja Kinski, Martin Olbert, Aline Krajewski, Monika Hansen, Rüdiger Vogler, Peter Falk, Willem Dafoe, Solveig Dommartin, Horst Buchholz



Freitag, 11. April 2014

Robert Walser según J.M. Coetzee




Walser según el juicio de John Maxwell Coetzee
[en ADN Cultura del 11 de abril 2014] [fragmento]

...…Ser escritor era algo que Walser encontraba difícil en los niveles más elementales: el nivel de usar las manos para convertir sus pensamientos en marcas sobre el papel. Los manuscritos que sobreviven de sus primeros años son un modelo de hermosa caligrafía. La caligrafía, sin embargo, fue uno de los ámbitos donde primero se manifestó su perturbación psíquica. A partir de los treinta años, comenzó a sufrir calambres psicosomáticos en la mano derecha. Los atribuyó a una inquina inconsciente hacia la lapicera como herramienta, que superó al reemplazar la lapicera por el lápiz.
Escribir con lápiz era lo bastante importante para Walser como para denominarlo su "sistema de escritura a lápiz" o "método de escritura a lápiz". El método de escritura a lápiz no sólo implicó el uso de un lápiz sino también un cambio radical en su forma de escribir. A su muerte, dejó unas quinientas hojas de papel cubiertas de un borde al otro por filas de signos caligráficos delicados y minuciosos escritos a lápiz, una escritura tan difícil de leer que al principio su albacea la tomó por un código secreto. Pero bajo la lupa, la escritura se reveló como alemán común, aunque con tantas abreviaturas caprichosas que incluso los mejores especialistas en Walser son incapaces de descifrarla más allá de toda ambigüedad. La totalidad de sus obras tardías, incluida su última novela Der Rauber (El bandido, 1925) -veinticuatro hojas de microgramas, unas ciento cincuenta páginas impresas-, ha llegado hasta nosotros a través del método de escritura a lápiz.
Más interesante que el desciframiento de la escritura misma es la pregunta acerca de qué hizo posible el método de escritura a lápiz que la lapicera ya no podía lograr (Walser siguió usando lapicera para escribir cartas). La respuesta parece ser que, al igual que un dibujante con una carbonilla en la mano, Walser necesitaba darle cierto tipo de ritmo a la mano antes de poder entrar en un estado mental en el cual el ensueño, la composición y el movimiento del instrumento de escritura se convirtieran, en gran medida, en lo mismo. En un texto titulado "Esbozo a lápiz" que data de 1926/27 menciona la "dicha excepcional" que el método de escritura a lápiz le brindaba: "Me calma y me alegra". El método se adecuaba a su modalidad de composición, que avanza menos por la lógica o la narrativa que por el estado de ánimo, el capricho y la asociación. El lápiz y la escritura estenográfica que el propio Walser inventó permitían un avance resuelto, ininterrumpido pero impulsado por el sueño.
Walser escribía en alto alemán (Hochdeutsch), una lengua que los suizo-alemanes, quienes constituyen las tres cuartas partes de la población nacional, aprenden en la escuela pero no hablan en su casa. El alto alemán difiere del alemán suizo no sólo por una multitud de detalles lingüísticos sino también por su temperamento. Usar alto alemán -que, si se quería ganar la vida con la pluma, era la única opción disponible para Walser- entrañaba, inevitablemente, adoptar una actitud educada, socialmente refinada, una actitud con la cual nunca se sintió cómodo. Aunque tenía poco tiempo para la literatura regional suiza (Heimatliteratur), dedicada como estaba a reproducir el folklore helvético y a celebrar las obsoletas tradiciones populares, después de su vuelta a Suiza en 1913, Walser deliberadamente empezó a usar expresiones suizo-alemanas en su escritura y, en general, a sonar como un suizo.
La coexistencia de dos versiones diferentes de una sola lengua en el mismo espacio social es un fenómeno poco familiar tanto para el mundo hispanohablante como para el angloparlante. Al traductor le crea problemas que a veces son insolubles. En el caso de los textos de Walser, algunos traductores responden al problema ignorando la presencia del supuesto dialecto, que se manifiesta no sólo en la presencia de palabras y frases suizas, sino también en un colorido general de la prosa. Otros emplean uno u otro dialecto regional o social de su propia lengua. Ninguna de las dos soluciones es satisfactoria.
Aunque el proyecto de reunir los escritos de Walser se inició antes de su muerte, sólo después de que aparecieran los primeros volúmenes de sus obras completas en edición académica en 1966, y de que se lo comenzara a leer en Inglaterra y Francia, se le prestó una amplia atención en Alemania. En la actualidad, Walser es más conocido por sus cuatro novelas, a pesar de que constituyen sólo una fracción de su producción literaria y a pesar de que consideraba que el género novelístico no era su fuerte. Su propia vida, carente de acontecimientos pero desgarradora a su manera, era su único tema verdadero. Todos sus textos en prosa, como sugería el autor retrospectivamente, podían leerse como capítulos de "una larga historia realista sin argumento", un "libro del yo [Ich-Buch] cortajeado o descoyuntado".
El ayudante que da título a la novela de Walser de 1908, Joseph Marti, es contratado como empleado y factótum general por el inventor Herr Carl Tobler, tras despedir a su predecesor por alcoholismo. Durante el año en que ocupa el puesto, Joseph está en una posición privilegiada para hacer la crónica de la lenta declinación de la empresa de Tobler y la pérdida de su espléndida casa.
Pero Walser no está interesado en el aspecto trágico de tales acontecimientos, en este caso, la tragedia burguesa de la caída de la casa Tobler. Tampoco está interesado en convertir a Tobler en la típica figura cómica del inventor distraído. Sus inventos -el reloj propagandista, la máquina expendedora de balas, la silla inválida, la máquina de perforación profunda- no son más absurdos que los artilugios de la vida real que capturan la fantasía del público y les procuran fortunas a sus inventores: la bicicleta, el rifle de aire comprimido. Por fin, tampoco le interesa a Walser describir el momento histórico en que el inventor como hombre de ideas da paso al inventor-empresario, quien a su vez dará paso al inventor como empleado asalariado del gran capital. El papel de Joseph en el establecimiento Tobler puede ser secundario, pero es Joseph, no Tobler, el héroe del libro, y la evolución (Bildung) de Joseph es el tema del autor.
El lugar de trabajo de Joseph es también su lugar de residencia: si bien nunca le pagan su salario, recibe, como parte del acuerdo, un confortable cuarto propio y todas sus comidas. Así, inevitablemente, Joseph tiene que vivir muy cerca de Frau Tobler.
Un hombre joven, vigoroso y sin ataduras lanzado en brazos de una mujer mayor, atractiva e insatisfecha es una situación rica en posibilidades narrativas: al joven se le pueden hacer sufrir las punzadas de un amor insatisfecho, por ejemplo; como alternativa, puede tener una relación culpable con su amante. Pero aunque Joseph es indudablemente sensible a los encantos de Frau Tobler y aunque Frau Tobler a veces parece invitarlo a avanzar, cuando le llega a Joseph el momento de revelar sus sentimientos, no es amor lo que expresa sino desaprobación: desaprobación por la frialdad con la que Frau Tobler trata a su hijita Silvi.
Joseph es demasiado infantil como para tener sentimientos paternales. De los cuatro niños Tobler, no son los varones con quienes se identifica, tampoco con la frívola Dora de cabellos dorados, sino con Silvi, la niña perturbada que moja la cama con regularidad y luego es duramente castigada por el ama de llaves, con la aprobación de su madre. Sería erróneo decir que Joseph quiere a Silvi: como Frau Tobler declara en defensa propia, es difícil querer a una criatura que es como un animal y, además, tan poco agraciada. Más bien, lo que perturba a Joseph es que, por no cumplir con las expectativas de los Tobler, Silvi ha sido expulsada del seno de la familia y entregada al implacable régimen de los sirvientes. En el destino de Silvi, teme ver el propio.
Los sentimientos de Joseph hacia el matrimonio Tobler son profundamente ambivalentes. Por un lado, apenas puede creer en la buena suerte que lo hizo aterrizar en una situación tan cómoda, la cual lo saca concretamente de la clase obrera en la que nació y le ofrece el hogar que nunca ha tenido. Por el otro, le molesta su posición subalterna en la casa y las indignidades a las que está expuesto sin cesar. Porque si bien los Tobler han rescatado a Joseph del trabajo manual, no lo han elevado a su propio nivel social. Al igual que otro de los héroes de Walser, Jakob von Gunten, Joseph se ha convertido en miembro de la mal definida clase intermedia de los mayordomos, escribientes e institutrices, ubicados uno o dos escalones más arriba en la escala social que los campesinos o los sirvientes, pero con mala paga y de quienes se espera que observen las normas propias de la clase media en el vestuario y la conducta. Al igual que Jakob, Joseph está lleno de un resentimiento incipiente y apenas oculto hacia la gente que le da órdenes y cuyos modales imita.
La ambivalencia de Joseph se expresa de diversas formas: en los alternativos ataques de diligencia e indiferencia con los que desempeña sus tareas; en su conducta hacia Tobler, a veces obsequiosa, a veces insubordinada. Nada de eso está calculado. Joseph es una criatura de impulsos y estados de ánimo cambiantes. Puede hablar con frases bien formadas, pero lo que dice a duras penas está bajo su control. Cuando se dirige a Tobler, en el mismo parlamento le reprocha a su patrón que se atreva a recordarle las comodidades de su situación, desdiciéndose de inmediato y disculpándose por su tono insubordinado, para después retirar su apología y defender su insubordinación como algo vital para su respeto por sí mismo. Tobler le responde con un estallido de risa y dándole una orden sumaria. Transformado al instante en el tímido de todos los días, Joseph obedece.
La corriente de sentimientos entre Joseph y Frau Tobler es igualmente volátil. La conducta de ella oscila entre la seducción y la altanería; Joseph a veces queda cautivado por la mujer, a veces es fríamente crítico.
Los Tobler, sometidos a incesantes tensiones por los acreedores, enfrentados cara a cara con la ruina y la humillación social, tienen estados de ánimo tan inestables como Joseph. Vivir en casa de los Tobler es como estar metido en una ópera italiana. Joseph es lo suficientemente suizo-alemán como para que la experiencia le resulte incómoda. Sin embargo, los Tobler le ofrecen un estilo de vida familiar más satisfactorio que todo lo que haya conocido (su propia familia sólo tiene una presencia nebulosa en el libro: una madre psicológicamente dañada, un padre esclavo de la rutina). La mansión de los Tobler, con su costoso techo de cobre, se ha vuelto no sólo su residencia sino también su hogar. Por lo tanto, el paso que da al final de la novela es enorme, cuando -afirmando su retorno a la clase obrera- exige sus sueldos impagos y le dice adiós a la sede del orden y la pasión, del confort y el tumulto, donde ha pasado el último año y, en compañía del borracho Wirisch, sale a enfrentar el futuro.
Durante su año con los Tobler, Joseph evoluciona y madura en un sentido importante: aprende a ser parte de una familia, aunque se trate de una familia que por cierto dista mucho de ser perfecta, en la que se le exige que dé más amor del que recibe y donde su lugar siempre es precario. Pero, en otro sentido, Joseph permanece constante. El rasgo constante de su carácter es lo más profundo y misterioso de él, lo que convierte a su costado innoble -su ceguera, su vanidad, su satisfacción consigo mismo- en algo irrelevante. El rasgo constante emerge en sus relaciones con el mundo natural y sobre todo con el paisaje suizo a lo largo del ciclo de las estaciones. Joseph no es religioso en ninguno de los sentidos habituales, tampoco tiene pensamientos interesantes (su diario es banal), pero es capaz de una profunda inmersión, casi animal, en la naturaleza y, a través de él, Walser puede expresar lo que constituye el corazón de este libro: la celebración de la maravilla de estar vivo.
¡Qué días aquellos! Húmedos y tormentosos, aunque con cierto encanto. Las hojas rojas y amarillas brillaban febrilmente, ardiendo entre las brumas grises del paisaje. Las hojas de los cerezos eran de un rojo incandescente, herido, doloroso, pero a la vez bello, que reconciliaba y alegraba. Los prados y arboledas parecían a menudo envueltos en velos y paños mojados; arriba y abajo, de lejos y de cerca, todo se veía gris y húmedo. Uno recorría aquel paisaje como un sueño turbio. Y, no obstante, ese clima y ese mundo expresaban también una secreta alegría. Se olían los árboles al caminar bajo ellos, se oía caer la fruta madura sobre los prados y senderos. Todo parecía doble o triplemente silencioso. Se hubiera dicho que los ruidos dormían o temían dejarse oír. Temprano por la mañana y tarde por la noche, las sirenas de niebla enviaban sus asmáticas señales sobre el lago, anunciando el paso de algún barco en la lejanía. Sonaban como quejas de animales indefensos. Sí, la niebla abundaba. Y de vez en cuando: buen tiempo. Eran días auténticamente otoñales, ni buenos ni malos, ni particularmente agradables ni muy sombríos que digamos, ni soleados ni cubiertos, sino de esos que permanecen uniformemente claros y turbios de la mañana a la noche, que a las cuatro de la tarde ofrecen la misma imagen del mundo que a las once de la mañana, días en los que todo yacía bajo el velo de una placidez dorada y un tanto opaca, en que los colores se replegaban silenciosamente sobre sí mismos, como soñando por su cuenta, preocupados. ¡Cómo amaba Joseph esos días! Todo se le antojaba hermoso, ligero y familiar. Esa leve tristeza en la naturaleza lo volvía despreocupado, casi irreflexivo... Había que mirar el mundo con calma, ecuanimidad, bondad y reflexión. Dondequiera que fuera, veía siempre la misma imagen pálida y llena, el mismo rostro, y ese rostro lo miraba con ternura y seriedad.
Walser escribió mucha poesía en el curso de su vida -ocupa cientos de páginas en sus Obras Completas-, pero ningún poema tiene la resonancia de un pasaje como el anterior, incorporado como está en la historia de un sujeto expuesto a la experiencia. Vemos y olemos lo que Joseph ve y huele, pero también sabemos lo que significan las estaciones en su vida y cuáles son las preocupaciones y ansiedades que a tal punto compensan. Pasajes como éste, de éxtasis y celebración, nos permiten entrar en la mente de un hombre para quien el paisaje suizo, con sus estados de ánimo cambiantes, es una figura benigna siempre presente, pero que es capaz de sentir la misma gratitud ante la comodidad de una cama caliente.
Traducción: Cristina Piña


Un par de poemas de Robert Walser, que nunca se propuso ser poeta:

Der Schnee

Der Schnee fällt nicht hinauf
sondern nimmt seinen Lauf
hinab und bleibt hier liegen,
noch nie ist er gestiegen.

Er ist in jeder Weise
in seinem Wesen leise,
von Lautheit nicht die kleinste Spur.
Glichest doch du ihm nur.

Das Ruhen und das Warten
sind seiner üb’raus zarten
Eigenheit eigen,
er lebt im Sichhinunterneigen.

Nie kehrt er je dorthin zurück,
von wo er niederfiel,
er geht nicht, hat kein Ziel,
das Stillsein ist sein Glück.


Wie immer  (inventario)
Die Lampe ist noch da,
der Tisch ist auch noch da,
und ich bin noch im Zimmer,
und meine Sehnsucht, ah,
seufzt noch wie immer.
Feigheit, bist du noch da?
und, Lüge, auch du?
Ich hör’ ein dunkles Ja:
das Unglück ist noch da,
und ich bin noch im Zimmer
wie immer.