Die aus einer russisch-jüdischen Familie
stammende Mascha Kaléko (geborene Golda Malka Aufen) verlebt ihre Kindheit
in Marburg/Lahn und Berlin. Neben einer Sekretärinnenausbildung und Büroarbeit
für die Jüdische Gemeinde besucht sie Abendkurse in Philosophie und Psychologie
u.a. an der Humboldt-Universität.
Ab 1930 veröffentlicht sie, gefördert von dem Kritiker Monty Jacobs, nach
ersten Publikationen in der "Vossischen Zeitung" regelmäßig Gedichte
im "Berliner Tagblatt", der "Welt am Montag" und anderen
Berliner Tageszeitungen.
Kaléko schreibt neben Gedichten Lieder und
Chansons, die von ihr selbst, von Claire Waldoff, Rosa Valetti, Annemarie Hase
und Tatjana Sais im Radio und in Kabaretts vorgetragen werden. Ende der
zwanziger Jahre steht sie in Kontakt mit der künstlerischen Avangarde Berlins,
die sich im "Romanischen Café" trifft. Hier verkehrt sie mit Malern,
Schauspielern und Literaten wie Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Kurt
Tucholsky, Joachim Ringelnatz.
Nach Angriffen
durch die Nazi-Presse und ihrem Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer
(August 1935) emigriert Kaléko schließlich 1938 mit ihrem zweiten
Mann, dem Musikwissenschaftler Chemjo Vinaver, nach New York. Dort verfasst
sie, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, u.a. Werbetexte für
Toilettenartikel und Unterwäsche. Neben Dolmetschertätigkeiten für Vinaver, der
weiter dirigiert und komponiert, bleibt ihr wenig Zeit für eigene Produktionen.
Erst 1945 erscheinen im Schoenhof-Verlag, Cambridge, Massachusetts, ihre
"Verse für die Zeitgenossen". Eine Lizenzausgabe kommt in Deutschland
als erste Veröffentlichung nach dem Krieg erst 1958 bei Rowohlt heraus. Sie
beschert ihr das lang ersehnte Comeback. Ihre Bücher werden wieder aufgelegt,
sie wird zu Lesereisen und Rundfunkinterviews eingeladen.
Nach zwei
Europareisen in der zweiten Hälfte der 50er Jahre übersiedeln Vinaver und
Kaléko 1960 nach Israel. Während dies für die Arbeit ihres Mannes eine
bedeutende Rolle spielt, lebt Kaléko wie eine Touristin in Jerusalem. Krank und
kraftlos, lernt sie nur wenig Hebräisch und bleibt weitgehend isoliert.
1968 stirbt überraschend Kalékos
Sohn Evjatar, 1973 ihr Mann. Sie schreibt in der Folge eine große Zahl von
Gedichten, die erst posthum veröffentlicht werden. 1975 stirbt Mascha Kaléko
auf ihrer letzten Europareise in Zürich an Magenkrebs.
Cuando la desidia
se transviste de pereza corre a refugiarse en el alibi de “me faltó el tiempo”.
Así justifico la escasa atención que dediqué a la inmensurable vida y obra de
J.W. Goethe. Tarde ya para recobrar lo transcurrido, quizá quepa aquí unir
fragmentos de esa prolífica existencia en un torso digno que soporte la falta
de cabeza y miembros. Una partícula literaria de ese monumento quiere ahora
amalgamarse en este breve ejercicio idiomático. Su pequeñez, implícita en su
nombre (homunculus), viene impregnada
con innatas potencialidades expansivas que el escritor mismo le adjudicó en un
pasaje de su Fausto colosal. No
descartamos adicionar a este post una continuación en otra página, a fin de no
recargar la presente con menciones de las cuantiosas fuentes de consulta
disponibles. A quienes el tema y el mito fáustico interese, no les será
dificultosa ni estéril la búsqueda.- kalais
Fausto, en cuanto mito, es un
héroe negativo que simboliza la eterna insatisfacción del hombre, sobre todo
del hombre moderno, un hombre mucho más complejo que el medieval o el antiguo,
al que ya no le bastan logros y comodidades materiales. Fausto es un hombre
torturado por ansias nunca satisfechas, un hombre que se pasa la vida corriendo
en pos de nuevas metas que nunca terminan de colmarle.
Goethe terminó de escribir laSegunda
parte del Faustoen 1832, el
año de su muerte. A diferencia de laPrimera
parte, el foco de la acción ya no está centrado en el alma de Fausto, entregada
a Mefistófeles, sino más bien en sucesos de la historia, la política y el
ámbito psíquico. Las dificultades de su representación escénica integral, seguramente
previstas por el poeta, no impidieron que éste mantuviera la calificación de Tragödie
que asignó a ese enciclopédico drama filosófico, apto más para reflexivas
lecturas que para suscitar entusiasmos escénicos. Así y todo, su trama continúa
inspirando representaciones teatrales, operísticas, fílmicas y aun espectáculos
de la más actualizada música popular.
Zu den
einzelnen Teilen und Versionen von Goethes Faust
siehe: Urfaust, erster Entwurf, entstanden zwischen 1772
und 1775,postum1887 erstveröffentlicht . Dann Faust. Ein Fragment, vollendet 1788, erschienen 1790 - Faust. Eine Tragödie.(auchFaust.
Der Tragödie erster Teiloder
kurzFaust I),
erschienen 1808 und Faust. Der
Tragödie zweiter Teil(auch kurzFaust II), erschienen 1832. - die Vokabel Tragödie ( Aussprache anhören) : Bocksgesang·
Tragödie · ↗Trauerspiel
A lo largo de laPrimera parte, Fausto va viviendo
su insatisfacción. Lo conclusivo de la tragedia y el resultado de las acciones solo
se revela en la Segunda parte. LaPrimera
parterepresenta el pequeño
mundo y acontece en el terreno de Fausto, el medio temporal. En contraste, laSegunda partetiene lugar en el ancho mundo o
macrocosmos. Revela un giro en la valoración del mundo para Fausto; cambia su
manera de ver las cosas. Ha superado el
amor por Gretchen y ha descubierto su reciente entusiasmo por el poder, el
arte, la belleza, la historia. Le falta la salvación, en la que intercede su
primer amor y demuestra la conexión entre una parte y otra de la Tragödie, que es la representación de
los ideales del romanticismo alemán, el predominio de lo emocional o subjetivo sobre lo racional u
objetivo. Sin embargo, se aconseja cautela a quienes llaman "romántico" a Goethe solamente apoyados en sus escritos iniciales del período "Sturm und Drang"...
La obra constituye unaparábolasobre el conocimiento científico, la
religión, la pasión y la seducción, la independencia y el amor, entre otros
temas. En términos poéticos, Goethe sitúa la ciencia y el poder en el contexto
de una metafísica moralmente interesada. Fausto es un científico empírico que
se ve forzado a enfrentarse a cuestiones como el bien y el mal, Dios y el
diablo, la sexualidad y la mortalidad, los efectos del progreso intelectual y
técnico. Las anticipaciones imaginadas y aun encaradas en la práctica,
tendentes a la gestación alquímica de vida humana, tienen luengo arraigo en la
mitología y en la historia. No poseen equivalencia – aunque tal vez fines
similares – con la también antigua y actualísima fabricación de robots. Si el homunculus nace libre en su
discernimiento y decisiones, el autómata depende de su programador. Cuando
confluyan en una misma especie y género será la ocasión de comprobar o refutar
la profecía del Übermensch
nietzscheano.
DerHomunkulus, - oftmals auchHomunculus, (‚Menschlein‘) - bezeichnet einen
künstlich geschaffenenMenschen. Die Idee
des Homunkulus wurde imSpätmittelalterim
Kontext alchemistischerTheorien entwickelt. Häufig erscheint der
Homunkulus alsdämonischerHelfermagischerPraktiken. In der Literatur wurde der
Begriff « Homunculus » oft aufgegriffen, insbesondere um diemehrdeutigen Resultate bzw. Ergebnisse
der technischen Erzeugnissezu
illustrieren. In J.W. Goethes zweitem Teil des Faust (zwischen 1825 und 1831) kommt
ein künstlich erzeugtes, menschenähliches Lebewesen auf die Bühne. In der
Philosophie derWahrnehmungund derPhilosophie des Geistes wird mit dem Begriff
„Homunkulus“ auf die Idee Bezug genommen, dass es im Kopf nochmals ein Wesen
gebe, dasReizewahrnehme und Erlebnisse habe. Wenn man
etwa annimmt, dass in der visuellen Wahrnehmung ein Bild auf die Netzhaut [retina]
projiziert wird, das dann als Bild in das Gehirn gesendet wird, dann müsste es
im Kopf nochmals ein « Wesen » geben, das sich diese Bilder anschaut.
Manche meinten, jene Fähigkeit wäre lokalisierbar in der Zirbeldrüse,Epiphysiscerebrioder kurzEpiphyse[epífisis], auch Glandula pinealis genannt. In derNeuroanatomiewird von einemsensorischen Homunkulusund einem motorischen Homunkulusgesprochen. Diese Homunculi entstehen
alsepistemische Hilfskonstruktionen,
wenn man die Gehirnregionen den Körperteilen zuordnet, für die sie jeweils
zuständig sind.
Und nun ans Werk des lesens und des verstehens in den Strophen des Faust
II, zweiter Akt :. Wagner
am Herde. Homunkulus in der Phiole.Mephistopheles
hat den bewusstlosen Faust in seine alte Studierstube versetzt. Im Laboratorium
nebenan trifft er Wagner, der gerade dabei ist, eine wissenschaftliche Großtat
zu vollbringen und einen künstlichen Menschen zu schaffen, den Homunkulus. Das
zarte Kunstgebilde vermag allerdings nur in seiner Phiole zu existieren.
Bezeichnenderweise ist bei seiner Herstellung der Teufel anwesend. Homunkulus
begrüßt ihn: „Du aber, Schalk, Herr Vetter, bist du hier? Im rechten
Augenblick, ich danke Dir“ (6885–6886). Als Homunkulus, Faust erblickend, in
dessen Gedankenspiegel liebliche Frauen sieht, darunter auch Helena, beschließt
er, zur klassischen Walpurgisnacht nach Griechenland aufzubrechen. Mephisto,
der nur wegen der Aussicht auf dort gastierende thessalische Hexen einwilligt, folgt
Homunkulus und trägt den immer noch schlafenden Faust mit sich.
Laboratorium (cita textual aunque segmentada)
Im Sinne des Mittelalters, weitläufige unbehülfliche Apparate zu
phantastischen Zwecken.
[WAGNERam Herde.]Die
Glocke tönt, die fürchterliche, durchschauert
die berußten Mauern. Nicht
länger kann das Ungewisse der
ernstesten Erwartung dauern. Schon
hellen sich die Finsternisse; Schon
in der innersten Phiole erglüht
es wie lebendige Kohle, Ja
wie der herrlichste Karfunkel, verstrahlend
Blitze durch das Dunkel. Ein
helles weißes Licht erscheint! O daß ich's diesmal nicht verliere! –Ach
Gott! was rasselt an der Türe?
[MEPHISTOPHELESeintretend.]Willkommen!
es
ist gut gemeint.
[WAGNERängstlich.]Willkommen
zu dem Stern der Stunde!Leise.
Doch haltet Wort und Atem fest im Munde,Ein
herrlich Werk ist gleich zustand gebracht.
[MEPHISTOPHELESleiser].Was
gibt es denn?[WAGNERleiser.]Es
wird ein Mensch gemacht. MEPHISTOPHELES.Ein
Mensch? Und welch verliebtes Paar Habt
ihr ins Rauchloch eingeschlossen?
[WAGNER].Behüte
Gott! wie sonst das Zeugen Mode war,Erklären
wir für eitel Possen.Der
zarte Punkt, aus dem das Leben sprang,Die
holde Kraft, die aus dem Innern drangUnd
nahm und gab, bestimmt sich selbst zu zeichnen,Erst
Nächstes, dann sich Fremdes anzueignen,Die
ist von ihrer Würde nun entsetzt;Wenn sich das Tier noch weiter dran ergetzt,So muß der Mensch mit seinen großen GabenDoch künftig höhern, höhern Ursprung haben.Es wird! die Masse
regt sich klarer!Die
Überzeugung wahrer, wahrer:Was
man an der Natur Geheimnisvolles pries,Das wagen wir verständig zu probieren,Und
was sie sonst organisieren ließ,Das
lassen wir kristallisieren.
MEPHISTOPHELES.Wer
lange lebt, hat viel erfahren,Nichts
Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn.Ich
habe schon in meinen Wanderjahren Kristallisiertes
Menschenvolk gesehn.
WAGNER.Nur
noch ein Wort! Bisher mußt' ich mich schämen,Denn
alt und jung bestürmt mich mit Problemen.Zum
Beispiel nur: noch niemand konnt' es fassen,Wie
Seel' und Leib so schön zusammenpassen,So
fest sich halten, als um nie zu scheiden,Und
doch den Tag sich immerfort verleiden.Sodann ...
–MEPHISTOPHELES. Halt
ein! ich wollte lieber fragen: Warum
sich Mann und Frau so schlecht vertragen?Du
kommst, mein Freund, hierüber nie ins reine. Hier
gibt's zu tun, das eben will der Kleine…
[Die Seitentür öffnet sich, man sieht Faust auf dem Lager hingestreckt.][HOMUNCULUSerstaunt.]Bedeutend!
–
[Die Phiole entschlüpft aus Wagners Händen,
schwebt über Faust und beleuchtet ihn.]…
[MEPHISTOPHELES.]
Was
du nicht alles zu erzählen hast! So
klein du bist, so groß bist du Phantast.Ich
sehe nichts –HOMUNCULUS.Das
glaub' ich. Du aus Norden, im
Nebelalter jung geworden, Im
Wust von Rittertum und Pfäfferei, wo
wäre da dein Auge frei ! Im
Düstern bist du nur zu Hause.…
HOMUNCULUS.
Den Menschen laß ihr widerspenstig Wesen,Ein jeder muß sich wehren, wie er kann,Vom Knaben auf, so wird's zuletzt ein Mann.Hier fragt sich's nur, wie dieser kann genesen.Hast du ein Mittel, so erprob' es hier,Vermagst du's nicht, so überlaß es mir.… Ich leuchte vor.
[WAGNERängstlich.]Und ich?
HOMUNCULUS. Eh nun,Du bleibst zu Hause, Wichtigstes zu tun.Entfalte du die alten Pergamente,Nach Vorschrift sammle LebenselementeUnd füge sie mit Vorsicht eins ans andre.Das Was bedenke, mehr bedenke
Wie.Indessen ich ein Stückchen Welt durchwandre,Entdeck' ich wohl das Tüpfchen auf das i.Dann ist der große Zweck erreicht;Solch einen Lohn verdient ein solches Streben:Gold, Ehre, Ruhm, gesundes langes Leben, und Wissenschaft und Tugend – auch vielleicht. Leb wohl!
[WAGNERbetrübt.] Leb wohl! Das
drückt das Herz mir nieder.
Ich fürchte schon, ich seh'
dich niemals wieder.
MEPHISTOPHELES. Nun zum Peneios frisch hinab! Herr Vetter ist nicht zu
verachten. [Ad
spectatores.]
Am Ende hängen wir doch ab von Kreaturen, die wir machten.
Anmerkung : in weiteren Strophen der Tragödie, besonders im Abschnitt « Am obern Peneios » kommt Homunkulus
gelegentlich noch einige Male zur Sprache, doch ist er noch eingesperrt in der
nährenden Phiole und sehnt sich auf Befreiung um Erfahrung zu sammeln.
Peneios: Elrío Peneo, nombre español del
río del norte deGrecia, llamado actualmenteSalamvriasoSalambria,
en la antigüedad clásica tenía el nombre griego Πηνειóς (Peneios) aunque también se hizo conocido por
la forma latinizadaPeneus.
Es el principal río de la región deTesalia, nace en la cordillera delPindo Su último trecho corresponde al célebrevalle de Tempe, y desemboca formando un pequeñodeltaen elmar Egeo. (A ese río hace referencia El
Tempe Argentino, libro de Marcos Sastre, de 1842, ameno relato lírico-científico
sobre el delta del río Paraná, ver http://www.biblioteca.org.ar/libros/154414.pdf
).
Gounod: un Faust francés https://www.youtube.com/watch?v=Q7oVDMVXyqw&t=2521s
A semejanza de la apuesta en torno de Job (Hiob)https://www.youtube.com/watch?v=ilGu98d8t0A - ver también https://www.youtube.com/watch?v=bQteH_4eUPY
NOTA: Una traducción al español del pasaje del Faust II arriba transcripto se encuentra en el blog kalais si se clica aquí El hombrecillo de la probeta on
Video en Youtube https://www.youtube.com/watch?v=ucjJ-aDBoHM
La implacable lucha de exterminio entre las especies (bacterianas, vegetales, animales y demás) fue considerada "natural" hasta que una de ellas logró transformarla en económica, política y de entretenimiento.-
Der Mensch ist für die unwiederbringliche Ausrottung zahlreicher Tier- und Pflanzenarten
verantwortlich. Durch Lebensraumzerstörung, Landnutzungswandel,
Umweltverschmutzung, Klimaänderung und Verbreitung invasiver Arten trägt er
direkt und indirekt dazu bei, dass die Aussterberate heute bis zu 1.000 Mal
höher ist als natürlicherweise.
Nach
Schätzungen von Wissenschaftlern sind bisher etwa 500 Millionen Tierarten ausgestorben, Das sind über 99 Prozent
aller Tierarten.In dieser Liste werden inprähistorischerZeit
ausgestorbene Tiere und Pflanzennichtaufgenommen, sondern nur solche,
die in historischerZeit ausstarben und relativprominentsind. Die meisten wurden direkt (Jagd) oder
indirekt (Habitatvernichtung) ausgerottet. Oder durch Einfuhrfremder Arten durch den Menschen. Bereits im 17. Jahrhundert starben in entlegenen Regionen der Welt fremde
Spezies durch kolonial agierende Europäer aus. Inselbewohner waren dabei ganz
besonders betroffen. Auvh auf dem europäischen Festland sind unzählige Verluste
zu beklagen.
Die folgende Übersicht stellt eine Auswahl einiger Tiere dar, die
nach der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature)
weltweit als ausgestorben gelten. Die
dargestellten Arten sind beispielhaft für eine ganze Riege von Lebewesen, für
die es nie Schutzbemühungen gab oder für die jede Hilfe zu spät kam. Heute
schreitet das Artensterben noch schneller voran als bisher. Der NABU hilft mit,
den Artenschwund aufzuhalten. [Riege :Aufstellung nacheinander, besonders untereinander unter einem
bestimmten Gesichtspunkt aufgeführter Personen oder Sachen ]
Als Charles Darwin 1833 die
Falkland-Inseln besuchte, war der knapp schäferhundgroße Falklandwolf (Dusicyon australis) noch allgegenwärtig.
Sechs Jahre später wurden Prämien für erlegte Tiere gezahlt.Das letzte
bekannte Exemplar starb 1876 in der Shallow Bay im Westen der Insel.[otros nombres : guará,también llamadozorro-lobo
de las Malvinas,zorro o
lobo malvinense, "'Lobo Austral"' ozorro antártico].
"Dead as a dodo“, sagen die Briten über die Dronte, die bereits Ende des 17.
Jahrhunderts ausgestorben ist – ausgestopfte Exemplare existieren nicht und
mussten deshalb rekonsruiert werden. Berichten zufolge war das Gefieder der
Dronte blaugrau.
Die über 100 Jahre alte
Galapagos-Riesenschildkröte „Lonesome George“ hielten die Wissenschaftler für
die letzte Galápagos-Schildkröte. Sie (er) starb im Juni 2012. Die Nachricht ging umdie Welt. Doch später sind weitere Exemplare der Gattung aufgetaucht .
Der Tasmanische Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) - wegen seiner auffälligen Streifen am Hinterleib auch Beuteltiger genannt
- war mit einer Schulterhöhe von 60 Zentimetern und einer Rumpflänge von bis zu
130 Zentimetern das größte fleischfressende Beuteltier, das in geschichtlicher
Zeit auf dem gesamten australischen Kontinent lebte.Als die Schafe in Tasmanien als
Nutztiere eingeführt wurden, sahen die Farmer die Beutelwölfe als Bedrohung für
ihre Herden und begannen diese gnadenlos zu jagen. In den 1830er-Jahren setzte
die Regierung sogar eine Belohnung von 25 Cent für den Kopf eines Beutelwolfes
aus. Im Jahr 1900 galt die Art bereits als selten. Verschiedene Zoos nahmen den
Beutelwolf in ihren Bestand auf, es gelang jedoch nie eine Nachzucht.
Auerochsen, auch Ur genannt, waren ursprünglich
in großen Teilen Europas und Asiens verbreitet. Mit einem Kopfumfang von über
drei Metern, einer Schulterhöhe von bis zu 1,88 Metern bei den Bullen und einem
Gewicht von bis zu einer Tonne war der Auerochse bis zur letzten Eiszeit eines
der mächtigsten Landtiere Europas. Die Nachfahren dieser Tiere nach der Eiszeit
waren jedoch deutlich kleiner. Zum Aussterben des Urs hat die die zunehmende
Besiedlung Europas und die damit einhergehende Zerstörung seines Lebensraumes
durch die fortschreitende Rodung der Wälder und die immer intensivere
Landwirtschaft beigetragen. Die Bestände wurden darüber hinaus stark durch die
Jagd dezimiert.Der letzte Auerochse in Deutschland wurde
um 1470 in Bayern geschossen.Am längsten überlebte die Art in Osteuropa, vor
allem in Litauen und Masowien (Polen). [en español lo llamamos "auroch" o"uro", bóvido salvaje muy parecido al toro, aunque de mayor tamaño
Das prähistorische Schnabeltier Obdurodon brachte es immerhin auf gut einen Meter
Größe - und knackte unter anderem Schildkröten. [siehe hier noch eine Anwendung
von « bringen »]
Bei der Ankunft des Menschen gab es in
Neuseeland neun Moa-Arten. Bei zwei davon aus der Gattung Dinornis erreichten
die Weibchen ein Gewicht von etwa 250 Kilogramm. Archäologische Funde zeigen,
dass die Laufvögel von den ersten Siedlern gejagt wurden und rasch
verschwanden.
Fazit (Schlussbemerkung = en suma): Mit Ausnahme Afrikas fällt das abrupte
Artensterben mit der erstmaligen Einwanderung des modernen MenschenHomo sapienszusammen.Für die meisten Forscher ist darum der Mensch
der wahrscheinlichste Täter im sogenannten Quartären Massensterben. Dass
Menschen viele Spezies der Megafauna jagten und aßen, ihre Felle und Knochen
nutzten, ist zumindest für die letzte Eiszeit für Eurasien und Nordamerika
bestens belegt.- Bis dahin kann kaum von ethischem Bewusstsein gesprochen werden. Die Frage wäre: Wann müssten die Menschen, als Einzelpersonen und als Gesellschaft, für jedes getötete Lebewesen verantwortet und gestraft werden?
Anexo: Patagonia, costa letalhttps://www.youtube.com/watch?v=AMLtDVQbO2g